Hoffnungsschimmer
im Gastgewerbe
Hotellerie in Deutschland im Mai erstmals im
Plus
(Berlin, 15.7.2003)
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes fiel
im Mai 2003 der Umsatzrückgang im Gastgewerbe erstmals nicht
mehr so hoch aus wie in den vergangenen sieben Monaten. Während
sich in der Gastronomie mit einem Minus von sechs Prozent die
Talfahrt verlangsamte, konnte die Hotellerie mit einem Plus
von 0,1 Prozent (real sogar 1,9 Prozent) erstmalig im Jahr 2003
positive Umsätze vermelden.
Hierzu erklärt Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA (Deutscher
Hotel- und Gaststättenverband), in Berlin: "Die Umsatzzahlen
aus dem Mai 2003 sind für die Hoteliers das erste Licht am Ende
eines langen Tunnels. Das leichte Plus ist ein deutliches Anzeichen
dafür, dass sich Qualität und guter Service am Ende durchsetzen.
Gerade in den Feriengebieten der Bundesrepublik ist der Buchungsstand
eindeutig über Vorjahresniveau und zeigt, dass Deutschlandurlaub
in diesem Jahr voll im Trend liegt. Neben den vielfältigsten
Formen des Kultur-, Event- oder Erlebnistourismus bietet Deutschland
mit seinen einmaligen Landschaften und seinen abwechslungsreichen
gastronomischen Angeboten alles für die schönste Zeit des Jahres.
Die Hotels und Gaststätten von der Küste bis zu den Alpen sind
ausgezeichnet vorbereitet und freuen sich, die Gäste von ihrer
Leistungsfähigkeit überzeugen zu können." Kurzentschlossenen
Urlaubern rät der DEHOGA-Präsident daher, jetzt schnellstens
den Aufenthalt im Heimatland zu buchen, um sich die besten Plätze
zu sichern. Vor dem Hintergrund eines bereits schlechten Vorjahres
seien die Umsatzrückgänge von sechs Prozent im Gaststättengewerbe
allerdings immer noch Besorgnis erregend, so Ernst Fischer.
"In der Gastronomie ist allenfalls die Talsohle erreicht, durchschritten
ist sie aber noch lange nicht". Der DEHOGA-Präsident hegt jedoch
die Hoffnung, dass auch Deutschlands Gastwirte, die mit einem
attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis um ihre Gäste werben,
schon bald von der positiven Entwicklung profitieren.
Quelle:
Dehoga
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