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Rückblick 2002: Steigenberger sichert Marktposition
und Geschäftserfolg
Mit 2.673.640 Übernachtungen (Vorjahr: 2.673.550),
einer durchschnittlichen Auslastung von 60,1 Prozent (Vorjahr
61,2%), einem um rund 80 Cents gesteigerten Zimmer-Durchschnittspreis
und einem Zimmeryield auf Vorjahresniveau zeigt sich die Steigenberger
Gruppe mit der Geschäftsentwicklung 2002 zufrieden.
Nach ersten konsolidierten Zahlen - bereinigt
um die Teilschließung des umsatzstärksten Hauses, dem Steigenberger
Airport Hotel in Frankfurt und den Anteilsverkauf der Kellerei
- erwartet die Steigenberger Gruppe für das Geschäftsjahr
2002 einen Umsatz auf Vorjahresniveau. "Zufrieden mit dieser
Entwicklung" äußert sich der Vorstandssprecher der Steigenberger
Hotels AG Karl Anton Schattmaier: "2002 war für die gesamte
Hotelbranche ein äußerst schwieriges Jahr. Vor diesem Hintergrund
schließt unsere Hotelgruppe erfreulich positiv ab".
In der unsicheren Wirtschaftslage bewährte sich wieder einmal,
laut Karl Anton Schattmaier, dass Steigenberger sich nicht
nur auf ein Preissegment beschränkt und stattdessen ein breit
gefächertes Markenportfolio bietet. Die insgesamt 78 zur Steigenberger
Gruppe gehörenden Häuser in Deutschland, der Schweiz, Österreich,
Ägypten, Spanien und den Niederlanden decken die Preis- und
Komfort-Kategorien vom Drei- bis zum Fünf-Sterne-Hotel ab.
Zu den Steigenberger Hotels gehören 22 Fünf- und 22 Vier-Sterne-Häuser.
Steigenberger Maxx zählt sieben Hotels der Drei-Sterne-Kategorie
und sieben Häuser gehören der Marke Esprix an. 20 InterCityHotels
offerieren in den Großstädten Drei-Sterne-Komfort mit einem
besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.
Dass dieses breite Angebot vor allem den budgetbewussten Geschäftsreisenden
anspricht, belegen die Zahlen: Statt weniger Gäste bei kürzeren
Übernachtungszeiten melden etwa Maxx- und Esprix-Hotels eine
gesteigerte Belegung um rund zwei Prozent auf 58,7 Prozent.
Vorstandssprecher Schattmaier: "Neben den strategischen Korrekturen
trug auch unsere Preispolitik zum Gesamterfolg bei". Es gelang
in den Steigenberger Häusern der Marken Maxx und Esprix, den
Zimmerpreis um rund 2,70 Euro zu erhöhen. Auch bei den InterCityHotels
stiegen die Zimmerpreise auf hohem Vorjahresniveau leicht
an. Die Belegung erhöhte sich um gut ein Prozent auf 62,5
Prozent.
Nicht ganz so gut lief das Jahr 2002 für die Fünf-Sterne-Häuser
in deutschen Großstädten, die in großem Maß vom internationalen
Geschäftsreise- und Messegeschäft abhängig sind. Es ist gerade
dieses Segment, das unter den politischen und wirtschaftlichen
Folgen des 11. Septembers 2001 besonders gelitten hat. Sie
verzeichneten ein Belegungsminus von rund 2,5 auf 61,2 Prozent.
Bei den Ferienhotels ging die Belegung gegenüber Vorjahr um
2,4 Prozent zurück. Sonderkonjunktur hatten dennoch einige
Ferienbetriebe. So legte das Steigenberger Inselhotel in Konstanz
bei der Zimmerbelegung um 6,7 auf 72,2 Prozent zu und das
Steigenberger Kurhaushotel in Bad Kissingen konnte sich um
2,7 auf 70,8 Prozent steigern.
Spitzenreiter bei den Stadthotels waren 2002 die Steigenberger
Airport Häuser in Frankfurt mit einer durchschnittlichen Auslastung
von 83 Prozent.
Die Zimmerauslastung der Steigenberger Hotels ist über alle
Marken in 2002 nur um 1,1 (geschätzter Branchenschnitt -4,6%)
auf 60,1 Prozent gesunken. Der Zimmerpreis über alle Marken
von durchschnittlich 81,80 Euro stieg - trotz des hohen Preisdrucks
- gegenüber dem Vorjahr um rund 80 Cents.
Der Jahresrückblick von Vorstandssprecher Karl Anton Schattmaier
enthält im Vergleich zu 2001 zwei bereinigte Positionen: Das
Steigenberger Airport Hotel, umsatzstärkstes Haus der Gruppe,
wird in großen Zügen modernisiert und erweitert. Dadurch stehen
seit Juli 2002 bis September 2003 in dem Haus am Frankfurter
Flughafen nur 107 statt vorher 428 Zimmer zur Verfügung. Im
Spätsommer dieses Jahres wird sich das Tophotel mit 572 Zimmern
vollumfänglich und renoviert zurückmelden. Diese temporäre
Teilschließung schlägt sich in der Bilanz mit Umsatz- und
Gewinnminderung nieder. Der Anteils-Verkauf der Frankhof-Kellerei
führte zur Entkonsolidierung der Tochtergesellschaft.
Die Gruppe erweitert im Verlauf des Jahres 2003 die Anzahl
ihrer Häuser um zwei weitere Hotels: das Steigenberger Hotel
Metropolitan, Frankfurt/Main und das InterCityHotel Bremen.
2004 kommen mit dem InterCityHotel Düsseldorf, dem InterCityHotel
Hamburg-Hauptbahnhof und dem zweiten Steigenberger Esprix
in Zingst drei weitere Häuser hinzu.
Frankfurt am Main, März 2003
Die Steigenberger Hotels AG betreibt 78 Hotels der Marken
Steigenberger Hotels, Steigenberger Maxx, Steigenberger Esprix
und InterCityHotels.
Quelle: Steigenberger
Hotels AG
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